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Dienstag: Homobar

Keinesfalls ‘nur’ ein Lesbenroman, sondern vielmehr ein Guckloch in Berlins alternative queere Szene
Siegessäule, queeres Stadtmagazin Berlin

Katrin Frank
Dienstag: Homobar

Roman

Umschlag Dienstag: Homobar von Katrin Frank

Es beginnt wie eine klassische Dreiecksgeschichte, eingebettet in die hedonistische lesbische Partyszene Berlins: Als Robin sich in die Ex ihrer besten Freundin Kato verliebt, ist das Drama vorprogrammiert. Doch es geht um mehr als Eifersucht. Die einzigartige Freundschaft entpuppt sich als selbstzerstörerische emotionale Abhängigkeit.

Kato und Robin haben eine ungewöhnliche Beziehung. Die beiden über dreißigjährigen Frauen verbindet eine innige Freundschaft, in der es ein klares Machtgefälle gibt: Kato ist die Macherin und gibt den Ton an, die schüchterne, zurückhaltendere Robin zieht mit.
Zusammen organisieren die beiden Postpunk-Partys und treffen sich jede Woche zum dienstäglichen Lesbenabend in der Molfe, einer Kultkneipe am Kotti. Hier werden Routine und Alltag in Bier und Zigarettenqualm erstickt und durch Rumgeknutsche und kurzlebige Begegnungen gebrochen. Während Kato völlig in diesem Lebensstil aufgeht, sehnt Robin sich nach mehr als unverbindlichen Affären.
Eines Dienstags taucht unvermittelt Katos Ex Karina in der Molfe auf, eine hochgewachsene Punkerin und Bassistin einer HardcorePunk-Band, die Robin in ihren Bann zieht. Als Karina sich in Robin verguckt, glaubt diese endlich eine Chance auf wahre Liebe zu haben. Wäre da nicht Kato.

Die Autorin gibt überraschende und authentische Einblicke in die lesbische Partyszene Berlins. Mit feinem Gespür und Beobachtungsgabe zeichnet sie die Brüche des Szenelebens ebenso auf wie den normal-verrückten Berliner Alltag.

Broschiert, 218 Seiten
ISBN 978-3-930873-24-1
vergriffen
2016
PegasusDruck und Verlag
Prenzlauer Allee 118
10409 Berlin